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Verwahrung von Wertpapieren

Ein Vertrag zur Verwahrung von Wertpapieren ist ein spezieller Vertrag, der die Aufbewahrung von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen oder Fondsanteilen regelt. Er ist besonders in der Finanzwelt relevant. In Österreich gibt es besondere Regelungen und Aspekte, die diesen Vertrag betreffen. Sie haben eine Frage? Dann kontaktieren Sie mich bitte unter j))This is for spamprotection, please remove!((@))This is for spamprotection, please remove!((margreiter.tirol oder +43 (0) 664/58 47 788.

 

1. Was ist ein Vertrag zur Verwahrung von Wertpapieren?

Wenn man Wertpapiere besitzt, möchte man sie meist nicht zu Hause lagern, sondern in den sicheren Händen einer Bank oder eines anderen Finanzinstituts wissen. Mit einem solchen Vertrag verpflichtet sich das Institut (der Verwahrer), die Wertpapiere des Kunden sicher zu verwahren.

 

2. Wo werden die Wertpapiere aufbewahrt?

In der Regel werden Wertpapiere heutzutage nicht mehr physisch aufbewahrt. Stattdessen gibt es elektronische Einträge, die die Eigentumsverhältnisse dokumentieren. Diese Einträge werden in speziellen Depots geführt, die von Banken oder anderen Finanzinstitutionen verwaltet werden.

 

3. Rechte und Pflichten des Verwahrers:

  • Sicherheit: Der Verwahrer muss sicherstellen, dass die Wertpapiere sicher sind und nicht verloren gehen oder beschädigt werden.
  • Information: Die Bank muss den Kunden regelmäßig über den Stand und die Entwicklung seines Depots informieren.
  • Transaktionen: Wenn der Kunde es wünscht, muss die Bank Transaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren durchführen.

 

4. Rechte und Pflichten des Kunden:

  • Gebühren: Für die Verwahrung der Wertpapiere fallen in der Regel Gebühren an. Diese müssen vom Kunden bezahlt werden.
  • Anweisungen: Der Kunden hat das Recht, Anweisungen bezüglich seiner Wertpapiere zu geben, z. B. wann und welche Wertpapiere verkauft werden sollen.

 

5. Haftung:

Wenn der Verwahrer seine Pflichten nicht erfüllt und dem Kunden dadurch ein Schaden entsteht, zum Beispiel weil Anweisungen nicht korrekt ausgeführt werden, kann der Verwahrer dafür haftbar gemacht werden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, bei denen die Bank nicht haftet, etwa bei höherer Gewalt.

 

6. Kündigung und Wechsel:

Wie andere Verträge kann auch der Vertrag zur Verwahrung von Wertpapieren gekündigt werden. Der Kunde kann beispielsweise entscheiden, zu einer anderen Bank zu wechseln. Dabei müssen die Wertpapiere dann auf das neue Depot übertragen werden.

 

Zusammenfassung:

Ein Vertrag zur Verwahrung von Wertpapieren in Österreich regelt die Aufbewahrung und Verwaltung von Finanzinstrumenten wie Aktien oder Anleihen durch eine Bank oder ein anderes Finanzinstitut. Beide Parteien – sowohl der Verwahrer als auch der Kunde – haben bestimmte Rechte und Pflichten. Es ist wichtig, diese zu kennen und sicherzustellen, dass die Wertpapiere sicher und im besten Interesse des Kunden verwaltet werden. Wer Wertpapiere besitzt oder in Erwägung zieht, welche zu kaufen, sollte sich gut mit den Bedingungen und Details dieses Vertrags vertraut machen.

 

Sie möchten mehr zum Thema Verwahrung von Wertpapieren wissen oder haben eine Frage? Dann kontaktieren Sie mich bitte heute noch persönlich unter j))This is for spamprotection, please remove!((@))This is for spamprotection, please remove!((margreiter.tirol oder +43 (0) 664/58 47 788.